Geld zu verschenken


Hallo Reader!

Von Rhonda Byrne gibt es ein neues Buch: "Countdown zum Reichtum". Das habe ich schon gelesen.

Eine Übung möchte ich gerne mit dir teilen: Stelle dir vor, viel Geld zu verschenken. Wem würdest du wie viel schenken, warum und mit welchen Worten?

Nicht "investieren", sondern "verschenken".

Die Frage ist nicht: „Wie viel Rendite bringt es?“

sondern: „Was stärkt es – und was schwächt es?“

Und genau diese Frage dürfen wir uns öfter erlauben. Könnte unsere Erde retten.

100.000 € sinnvoll einzusetzen ist überraschend schwierig.

Als ich begann, mir konkret zu überlegen, wem ich dieses Geld geben würde, merkte ich, wie ich, wie ich schnell innerlich stockte.

  • Hilft das wirklich?
  • Ist das sinnvoll eingesetzt?
  • Macht das etwas besser?
  • Wer wird wie über mich urteilen?
  • Beleidigt sein aufgrund meiner Prioritäten?

Erhöht dieses Geld Handlungsspielraum – oder nur Abhängigkeit?

👉 Geld einfach „raushauen“ ist leicht.
👉 Geld sinnvoll einzusetzen ist anspruchsvoll.

Geld hat etwas zu tun mit Werten, Wirkung, Gestaltungsfreiheit und Beziehungen.

Wenn du keinen Plan hast, was du mit übrigen 100 000 € machen würdest, brauchst du nicht nicht wundern, wenn du keine "überflüssigen" 100 000 € hast.

100 000 € schlicht einzufrieren ist eine einfache Lösung, sofern man eine gewisse Disziplin besitzt. Doch: 100 000 € zu horten, hilft auch niemandem weiter. Ich kann meine Entscheidung hinauszögern, was ich damit mache. Ich kann das Geld "für schlechte Zeiten" behalten. Programmiere damit aber meinen Geist, dass schlechte Zeiten kommen werden, ich 100 000 € vielleicht einmal manifestieren kann, aber sicher nicht mehrfach. Ich verbiete mir Großzügigkeit. Und demonstriere mir selbst, dass ich mit viel Geld überfordert bin.

Und wieder: Projektion

In dieser inneren Übung geht es nicht wirklich um andere Menschen oder Organisationen.

Denn mein Unterbewusstsein kennt nur mich und stellst mir bei dieser Übung mich selbst gegenüber.

Wenn ich innerlich stocke und denke:

„So viel Geld sinnvoll einzusetzen ist schwierig“

dann heißt das oft:

„Ich traue mir (noch) nicht zu, mit größerer Wirkung umzugehen.“

Das ist kein Mangel, sondern Ehrlichkeit.

Im Inneren begegne ich niemandem anderem.
Ich begegne meiner eigenen Vorstellung von Verantwortung.

Vielleicht kennst du das Reframing "es gibt keine Schuld, es gibt nur Verantwortung"?

Das Wort "Verantwortung" war bei mir auch negativ besetzt. Ich habe daran gearbeitet und betrachte Verantwortung nun als Handlungsspielraum.

Habe ich einen sehr großen Handlungsspielraum, dann kann ich den auch verkleinern, indem ich jemand anderem etwas übertrage. Ich muss keine fünf Fußballfelder Handlungsspielraum alleine bespielen, das ist irgendwo dann auch ungenutzer Raum.

Ein unbequemer, aber wichtiger Gedanke

Vielleicht ist Reichtum nicht zuerst die Fähigkeit, viel Geld zu haben, sondern die Fähigkeit, mit Geld und den Möglichkeiten, die es eröffnet, bewusst umzugehen.

Nicht alles zu behalten, aber auch nicht alles sofort weiterzugeben.

Sondern zu spüren:

  • Wo entfaltet das Geld Sinn?
  • Wo stärkt es?
  • Wo trägt es langfristig?

Diese Fragen verlangen Reife – nicht blinden Optimismus und krampfhaft positives Denken.


Eine andere, ehrlichere Frage

Statt:

„Was würde ich mit 100.000 € machen?“

vielleicht eher:

„Wofür würde ich Verantwortung übernehmen wollen?“
"Was möchte ich nähren?"
"Welchen Menschen möchte ich die Energie von Geld weiterschicken, weil sie damit umgehen können?" (Vielleicht ist meine Einschätzung dieser Menschen falsch, das darf passieren. Wichtig ist meine Intention beim Verschenken des Geldes.)

Du willst nicht Geld loswerden, sondern es in den richtigen Händen arbeiten lassen für Freiheit, Zukunft voller Freude, positive Veränderung.

Hast du solche Hände? Dann wird das Universum dir gerne Geld schicken.

Verbindung zu „Gabriela Herold - Die Prophezeiung über dich“ (mein Buch, heute noch im Buchhandel bestellen und zwischen den Jahren lesen!)

Auch hier zeigt sich ein vertrautes Motiv:
Es geht nicht darum, etwas zu bekommen oder loszuwerden, sondern darum, in eine stimmige Beziehung zu treten.

Zu dir selbst und deinem Wirken, zu dem, was durch dich in die Welt kommen will.

Die 100000€ Übung ist kein Test für Großzügigkeit.
Sie ist ein Spiegel für innere Reife.

Sie zeigt nicht, wie viel du geben würdest –
sondern wie bewusst du bereit bist, Wirkung zu tragen.

Und vielleicht beginnt echter Wohlstand genau dort.

100 000 € zu verschenken - „Traue ich mir zu, mit dieser Größenordnung von Wirkung umzugehen?“

100 000 € verschenken - kann ich die Kontrolle darüber loslassen und die Empfänger in dem entstehenden Möglichkeitsraum selbst entscheiden lassen, was sie damit tun?

Herzlich,
Gabriela

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